Webdesign15. Juni 2026 6 Min. Lesezeit

Was kostet eine Hotel-Website 2026? Ein ehrlicher Überblick

„Was kostet eine Website?“ ist die häufigste — und am schwersten pauschal zu beantwortende — Frage. Bei Hotels hängt der Preis stark vom Funktionsumfang ab: Eine reine Visitenkarten-Seite ist etwas anderes als eine Website, die aktiv Direktbuchungen generiert. Dieser Überblick ordnet die realistischen Spannen ein und zeigt, welche Faktoren den Preis bestimmen.

Wichtig vorab

Eine Website ist keine einmalige Ausgabe, sondern ein Vertriebskanal. Die entscheidende Frage ist nicht „Was kostet sie?“, sondern „Was bringt sie an provisionsfreien Direktbuchungen zurück?“.

Die drei typischen Preisklassen

Baukasten-Lösung (selbst gebaut)

Mit Anbietern wie Website-Baukästen kommen Sie auf niedrige laufende Kosten pro Monat. Der Haken: Sie investieren Ihre eigene Zeit, das Design wirkt selten hochwertig, und Buchungsanbindung sowie SEO bleiben meist auf der Strecke. Für ein Hotel, das über die Seite verkaufen will, ist das selten ausreichend.

Freelancer oder kleine Agentur

Eine individuell gestaltete, professionelle Hotel-Website bewegt sich projektabhängig im mittleren vierstelligen Bereich. Dafür bekommen Sie ein auf Ihr Haus zugeschnittenes Design, mobile Optimierung, eine Buchungsanbindung und eine SEO-Grundausstattung.

Voll betreute Lösung mit laufender Optimierung

Manche Hotels bevorzugen ein Modell mit überschaubarer Anfangsinvestition und einer monatlichen Betreuung, die Hosting, Pflege, SEO und technische Updates einschließt. Der Vorteil: Die Website bleibt dauerhaft schnell, sicher und sichtbar, statt nach zwei Jahren zu veralten.

Welche Faktoren den Preis treiben

  • Individuelles Design vs. Vorlage
  • Buchungsanbindung und Schnittstellen zum Channel-Manager
  • Mehrsprachigkeit (für internationale Gäste oft entscheidend)
  • SEO-Grundlagen und lokale Sichtbarkeit
  • Umfang an Inhalten, Fotos und Texten
  • Laufende Pflege, Hosting und Sicherheit

Warum die günstigste Lösung selten die billigste ist

Eine Website, die langsam lädt, mobil schlecht funktioniert oder nicht gefunden wird, kostet kein Geld in der Anschaffung — aber jede Menge in entgangenen Direktbuchungen. Wenn schon eine einzige zusätzliche Direktbuchung pro Monat die Provision spart, die sonst ans Portal ginge, rechnet sich eine gute Website oft schneller als gedacht.

Faustregel

Bewerten Sie eine Hotel-Website nicht nach dem Anschaffungspreis, sondern danach, wie viele provisionsfreie Buchungen sie pro Jahr realistisch zusätzlich bringt.

Worauf Sie beim Angebot achten sollten

  1. 1Ist eine Buchungsanbindung enthalten — oder nur eine schöne Visitenkarte?
  2. 2Wer pflegt die Seite nach dem Launch, und was kostet das?
  3. 3Ist die Seite mobil und in der Ladezeit messbar schnell?
  4. 4Sind SEO-Grundlagen und ein gepflegtes Google-Profil Teil des Pakets?

Häufige Fragen

Eine individuell gestaltete Hotel-Website mit Buchungsanbindung bewegt sich projektabhängig meist im mittleren vierstelligen Bereich. Modelle mit kleinerer Anfangsinvestition plus monatlicher Betreuung sind eine verbreitete Alternative.

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